Weinschorlen-Klößchen und Gouda Ole !

Gute Laune stand Freitag den 02.03.12 an. Wurde noch gegen 15:30 Uhr Gouda-Käse in Häppchen geschnitten und der Kasten Kölsch geholt, traf um 16 Uhr auch schon das Taxi ein und Punkt 16:30 Uhr wartete man auf Mitfahrer Nummer 3 vor der Arbeit.

Ein kurzer Stop bei Mc`s und Stau auf der Zoobrücke führte zu Verzögerungen, wollte man doch um 17 Uhr in Siegburg Nummer 4 und 5 aufsammeln.

So wurde es halb 6 und mit Vollspeed ging es die A3 runter. Gute Musik, Kölsch und vor allem Gouda Käse zeichneten den Hinweg aus.

Gegen 19.20 Uhr trafen wir mit quietschenden Reifen in Mannheim ein. Per Hechtsprung aus dem fahrenden Auto heraus an den Ticketschalter, während unser Fahrer den VIP-Parkplatz zugesichert bekam.

Ein paar Sekunden vor dem Eröffnungsbulli saßen wir im Gästeblock und warteten gespannt auf den Anpfiff.

24 Stunden zuvor erlebten wir noch eine wahnsinnige Aufholjagd gegen Straubing und waren so voller Emotionen.

Mannheim begann mit viel Druck, war Ihnen doch klar das die Haie durch Ihre Nachholspiele müde sein müssten. Aber werden Haie überhaut müde?

Die Chancen der Mannheimer waren von hoher Qualität, doch ein glänzend aufgelegter Danny aus den Birken im Kölner Tor hielt sein Tor sauber. Aber auch die Haie hatten Torchancen, doch ging es erstmal 0:0 in die Kabine beziehungsweise zum Getränkestand.

So gibt es in Mannheim zwar kein Kölsch, aber hochwertige und exzellente Weinschorle, welche sehr süffig ist.

Mit der Weinschorle und einer Brezel in der Hand starteten wir ins zweite Drittel. 

Mannheim kam per Direktkombination in der 25. Minute durch Ronny Arendt zum 1:0.

Der Stadionsprecher, auch Weinschorlen-Udo genannt, rief gerade den Assistenten auf, da war es auch schon vorbei mit der Jubelei. John Tripp traf nur 18 Sekunden später zum Ausgleich für die Haie, der Treffer wurde nach Studium des Videobeweises anerkannt. Unser Team blieb weiter stark und nutzte das erste Überzahlspiel zur Führung durch Matt Pettinger (34.).

So ging es mit einer Führung erneut zum Getränkestand - die Weinschorle wartete schon, um mit hohem Genuss das letzte Drittel zu sehen.

In der 44. Minute traf erneut John Tripp zum 3:1 aus Haie sicht. In Überzahl knallte Moritz Müller dann den Puck zum 4:1 über die Linie (53.). Als Mannheim den Torwart vom Eis nahm, kamen sie auf 4:2 heran, doch Philip Gogulla traf ins leere Mannheimer Tor (59.) zum 2:5 Endstand.

Mit dem rest Weinschorle und lautem Gesang ging es zum VIP Parkplatz und unter Fahnenschwenken verließen wir Mannheim.

Dir Rückfahrt verlief zügig, mit guter Musik und vielen Holländern auf der Autobahn und einem lustig aufgelegten Weinschorlen-Klößchen, welcher die ganzen Holländer nicht mehr zählen konnte (in Holland war wohl keiner mehr). Nach einem Zwischenstop in Siegburg, wo sich die Wege trennten, ging es weiter nach Köln wo wir gegen 1 Uhr eintrafen.