Klöpse und Raserei zum Seilersee

Am Sonntag, den 23.09.2012 führte unsere 1. Tour der aktuellen Saison nach Iserlohn zu den Roosters. Abfahrt war gegen halb 2 im Kölner Norden und 11 Jungs und Mädels machten sich mit drei Autos auf den Weg, vorne weg ein Mini, gefolgt von einer Audi-Doppelfraktion.

Die Fahrt wahr doch für alle Beteiligten verwunderlich. Dachte der Fahrer des Führungsfahrzeuges doch, warum geben die hinter mit so Gas, dachten die beiden Audi-Fahrer, warum gibt er denn vorne so Gas?

Jedenfalls wurde im zügigen Tempo der Mannschaftsbus der Haie mit viel Huperei überholt und auch ein Pferdetransporter. Neuerdings werden Pferde in schwarz-weiße Decken gehüllt auch als "Zebras" bezeichnet und so manch einer sucht dieses ominöse Zebra noch immer.

Vor der Arena dann eine Schlange und sehr strenge Kontrollen, werden sogar zu dicke Geldbörsen misstrauisch kontrolliert (im Sauerland ist man viel Geld nicht gewohnt, nur Kartoffeln und Gemüse in den Taschen der Bauern). Vorausgegangen waren den Spieltag vorher gezündete Bengalos der Auswärtsfans.

Süßigkeiten gab es auch in der Arena, wo sich der ein oder andere wie ein kleines Kind drüber freute.

Um 16:30 Uhr ging das Spiel endlich los, die Haie fingen sich direkt Strafen ein, doch stand die Abwehr wie auch zuvor in Wolfsburg. In der 8. Minute gingen die Haie durch Chris Minard in Führung, Vorarbeit leistete Nathan Robinson.

Im zweiten Drittel schaffte Iserlohn in der 23. Minute den 1:1 Ausgleich und danach duellierten sich einige Zeit die Abwehrreihen miteinander, ehe Nathan Robinson per Kombination mit Chris Minard zur Haie Führung einnetzte (34. Minute). Nur drei Minuten später schoss Philip Gogulla den Puck unter die Latte und mit einer 1:3 Führung ging es in die Kabine.

Im letzten Drittel blieben die Haie hinten stark und unterbrachen immer wieder das Spiel der Roosters, so dass es am Ende beim 1:3 blieb.

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey, Spitzenreiter - Gesänge hallten durch die Halle, Gesungen von den paar hundert Mitgereisten Haie-Fans und trotzdem fragte man auf welchem Platz wir stehen - mittlerweile hat es die betreffende Person verstanden, zumal Sie auch selbst mitgesungen hat.

Auf dem Rückweg lief wie immer gute Musik und ein Stopp beim Restaurant zur goldenen Möwe stand nichts im Wege, ausser dass auf der Herrentoilette und später im Laden ein Nudist rumlief, dem "angeblich" die Hose ganz gerissen war.

Die Geschichte mit dem Geisterschal gehört hier auch noch hin, so war dieser ominöse Schal mal da, mal nicht oder vielleicht doch? Jedenfalls ist er wieder in Köln und wohlbehalten im Schrank eines unserer Mitglieder. So war es jedenfalls Sonntag nach dem Spiel... Bei mir war der Schal noch nicht, etwa bei euch?